Besuch beim Koch des Jahres 2012, Bobby Bräuer.

Petit Tirolia
Eichenheim 8-9
6370 Kitzbühel
Tel.: +43(0)5356/666-15
Fax: +43(0)5356/666-15-559

Zum 29. Mal wurde die begehrte Auszeichnung “Koch des Jahres” vom Gault&Millau vergeben, und 2012 soll es Bobby Bräuer sein, der sie bekommt. „Ich freue mich wahnsinnig über diese Auszeichnung als Lohn für viele Jahre Arbeit und ich möchte die Gäste des “Petit Tirolia” natürlich noch viele weitere Jahre mit kreativen Köstlichkeiten aus meiner Küche überraschen”, so Bobby Bräuer, der seit November 2008 im „Petit Tirolia” Kitzbühel den Kochlöffel schwingt.

Das Petit Tirolia in der Nähe von Kitzbühel ist uns schon seit Jahren bekannt, hier in Kitzbühel gibt es noch einige gute Küchen, schon aus diesem Grunde muss man sich richtig präsentieren und auf hohem Niveau kochen. Die Gäste, die hier Urlaub machen waren schon auf der ganzen Welt unterwegs und wissen sehr viel über gehobene Küche und erwarten natürlich ebenso viel. Bobby Bräuer und sein Team haben sich den Titel “Koch des Jahres 2012″ hart erkämpft, was aber nicht bedeutet, dass sie nachlassen wollen, im Gegenteil, dass ist ein Ansporn, die Leistung weiter zu steigern und kreativ genug zu sein, um immer wieder zu überaschen.

Heute sitzen wir im Petit Tirolia, der Blick durch die großen Fenster ist nicht ganz so schön, denn der erste Herbst-Schnee fällt bereits. Wir nehmen also in den großen roten Stühlen Platz und freuen uns um so mehr auf das Menü. Der Gruß aus der Küche ist ein Miniburger mit Kartoffelchips und Senfeis.

Bobby Bräuer ist in München geboren, seine Ausbildung zum Koch machte er im “Le Gourmet”. Seine Erfahrungen und Kochkünste verfeinerte er dann in der Fischzucht/Schaffhausen, im Aubergine/München, im Restaurant Königshof/München, im Victorian/Düsseldorf, Die Quadriga/Berlin und jetzt ist er im Petit Tirolia/Kitzbühel der Küchenchef.

Am Tisch sind kleine Grissini, Reisknacker und Schüttelbrot.

Schon im ersten Gang zeigt Bobby Bräuer wie feinfühlig sein Menü sein wird, sehr reduziert auf das Wesentliche, nicht irgendwelchen Zeit- bzw. Modeströmungen unterliegend. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, des Anrichtens und der Präsentation der Produkte, das ist das Wichtigste für gute Küche.

Der erste Gang steht im Zeichen des Windes, die Soßen sind geschmackvoll mit kleinen Blättchen auf dem Teller verteilt. Wie ein Segel im Wind steht das Schifflein da und warte darauf, verzehrt zu werden.

Eine besondere Interpretation eines sehr deftigen Gerichts überrascht im Anschluss: Spanferkel mit Rösti.

Lachs auf Sahnemeerrettich,

Auffrischung zwischendurch.

Leicht und locker folgt ein Zwischengericht, Schinken und Melonesegel.

Bobby Bräuer bezieht seine Produkte haupsächlich regional, sei es das Wild, das er von Jägern bekommt oder die Fische von heimischen Zuchten, alles möglichst ohne lange Transportwege und in bester Qualität, frisch gefangen oder geschossen. Bei Lamm schwört er auch auf den Gutshof Poltinger aus dem Bayerischen Wald.

Nach der Hauptspeise die süße Seite:

Sauerkirschen aus dem Trentin, verführerisch verpackt.

Dinnerscout gratuliert zum Koch des Jahres und wir freuen uns, Herrn Bräuer von einer sehr netten und privaten Seite kennen gelernt zu haben.

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