Café Nymphenburg Sekt am Viktualienmarkt

Café Nymphenburg Sekt am Viktualienmarkt interpretiert sich neu.

Cafe-Nymphenburg-Sekt

Seit 2015 steht es fest, Florian Lechner und Antje Augsburger werden das Café nicht mehr zusammen führen. Florian Lechner wird dies mit seiner Frau Maria gemeinsam machen. Nach einigen Änderungen und Umbauten, steht nun das neue Café am Viktualienmarkt.

Cafe-Nymphenburg-Sekt

Die Ausstattung innen ist feiner, cleaner, Farben wie hellgrau und weiss dominieren. Die Servicekräfte sind mit grauen Schürzen und Weissen Jacken unterwegs. Die Roten Stoffmarkisen, Filzkissen und Stuhlrücken mussten dem grauen schlichteren Look weichen. Das Café hat sich vom bayrisch-mediterranen Flair zu einen edlen Innenstadt-Ceckpoint verwandelt. Auch die all so oft gesehenen Hirschgeweihe sind verschwunden, dafür hängen stylische SW-Aufnahmen ab den Wänden.

Cafe-Nymphenburg-Sekt

Merchant&Friends ist die Spezialitätenrösterei in der nähe von Glonn.

Cafe-Nymphenburg-Sekt

Der frische Salat ist mit Sprossen und Käse. Es gäbe auch noch Wagyu-Rind mit Pasta oder ein Linseneintopf mit Ente.

Cafe-Nymphenburg-Sekt

Cafe-Nymphenburg-Sekt

www.cafe-nymphenburg-sekt.com

 

 

 

 

 

 

 

 

DINNERSCOUT BERICHT VOM 21. Januar 2011

Seit Anfang August 2010 ist das Café Nymphenburg am Viktualienmarkt unter neuer Regie von Antje Augstburger und Florian Lechner. Es wurde renoviert, aufgeräumt und umgestülpt. Die Aussenoptik hat sich geändert, innen mussten neue Toiletten her und aus dem vorherigem Café ist jetzt ein Ort mit bayrisch-mediterranem Flair geworden. Rote Stoffmarkisen und Filzkisserl mit springenden Hirscherln, Weinschrank und offener Aussenbereich lockern die Atmosphäre.

Die Zeltwände werden bei den ersten Sonnenstrahlen entfernt und somit wird der Zugang zum Café offener und freier. Die Gäste können dann entspannt dem Treiben des Viktualienmarktes folgen und bei einem Glaserl Sekt sehen und gesehen werden.

Das alte Café musste aus verschiedenen Gründen umgestaltet werden und die jetzigen Betreiber geben ihr Bestes, um den Gästen wieder ein Stück bayrischer Gemütlichkeit mit einer Prise Eleganz zu servieren.

Florian Lechner, Geschäftsführer des Café Nymphenburg führt auch seit 2002 das Landhotel Moarwirt, in dem er seine Produktion für die neuartigen Kuchenkreationen betreibt. Hier wirkt ein einfacher Karottenkuchen fast langweilig, wenn man Namen wie Meerrettich-Apfel-Kuchen, Lila-Rüben-Paprikakuchen oder Gänseblümchenkuchen daneben stellt. Mit seinen eigenhergestellten Marmeladen und Biolimonaden, wie Heulimonade und Latschenkieferlimonade, bietet er natürlich weit mehr als manch anderes Café. Jeden Tag fährt Florian Lechner von seiner Produktionsstätte Moarwirt in Hechendorf bei Bad Tölz nach München. Das ist das einzig unökonomische an seiner Produktion, ansonsten verwendet er ausschließlich regionale Zutaten für seine Produkte, Andechser Butter, Eier vom Bauern nebenan, Gänseblümchen werden auf der Wiese gepflückt und Latschenkiefer wird auch selbst gesammelt. Auf der Getränkeliste finden sich ausser dem gewohnten “Sprizz” mit Nymphenburg-Sekt ausgewählte Weine von jungen Winzern wie Österreicher aus der Pfalz, Weingut Gruber und Karl. Das hier bayrische Whiskys wie Slyrs oder der bayrische Gin “The Duke” nicht fehlen dürfen, versteht sich von alleine.

Der Kaffee wird von einer regionalen Biorösterei geliefert, die Brote von der Holzofenbäckerei Schmitt und das Fleisch von Herrmannsdorfer Landwerkstätten, mit denen er auch eine eigene Wurst für das Café Nymphenburg kreiert hat: “Krenknacker”. Dass diese Qualität natürlich auch seinen Preis hat, versteht man, wer sich aber in der letzten Zeit die Lebensmitteldiskussionen ansieht, zahlt gerne mehr für ein gutes Produkt.


Merken

One thought on “Café Nymphenburg Sekt am Viktualienmarkt

  1. Max
    25. Januar 2011 at 22:38

    Lange hat’s gedauert bis das Cafe seine Pforten, oder eher Zeltwände, geöffnet hat. Im Sommer geniesse ich das Sitzen am Markt, den Blick auf das bunten Treiben, die Touristenschwärme und einheimischen Einkäufer und die geschäftigen Marktfrauen und Männer. Im Winter dann eher das Treiben im Cafe.

    Aber was habe ich von dem Treiben wenn ich den Aufenthalt am Markt nicht geniessen kann, was habe ich davon wenn ich mich nicht verwöhnen lassen kann, welchen Sinn macht es dann? KEINEN! Ich will Genuss!

    Natürlich ist eine Leberkassemmel „to go“ auch ab und zu nicht schlecht. Aber geniessen im Gehen? Nein.

    Was bin ich froh dass das Cafe Nymphenburg nicht nur äusserlich in neuem Glanz erscheint, sondern dass sich im kulinarischen Bereich jede Menge getan hat. Ich würde ja jetzt gerne meine Lieblingsspeisen dort aufzählen, erklären welcher Kuchen der beste ist, welches Getränk ich zu welcher Jahreszeit am liebsten zu mir nehme. Aber hier hat das Konzept eine kundenfreundliche Dynamik, sobald ein Gericht auch nur in den Verdacht kommt langweilig zu werden, gibt es wieder neue Alternativen.

    Ich liebe die Weisswürste und die Brezn, ich liebe die mit Liebe von dem netten Koch gemachten Brote, ich liebe den Mango-Kuchen und ich liebe die Fleischpflanzerl (leider nicht so oft im Angebot, erst in der Pfanne angebraten dann gegrillt). Bis jetzt bin ich geschmacklich noch nicht enttäuscht worden.

    Service ist gut, immer einen netten Spruch auf den Lippen. Danke an das neue Team, gute Ideen gut umgesetzt.

Kommentar verfassen