Cavos – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

Ein griechisches Restaurant mit Türsteher –  Ein Schaulaufen der Eitelkeiten? Das kann’s in der Form nur in München geben. Kir Royal und Rossini lassen grüßen – Mädels motzen sich auf als wäre die Rolle der Loreley auch heute noch zu vergeben. Ob TV Sternchen, DFB Spieler, Sparkassen-Fuzzis, Wiesn-Wirte. Alle lassen sich hier blicken, doch was ist das Phänomen dieses Lokals? Das Ambiente? Frisch aufgehübscht nach dem Umbau des gesamten Reitschulekomplexes, in dessen Keller sich das Cavos befindet. Weiss, blau, schlicht….

Das Essen selbst? Ist wirklich gut, klassische griechische Küche… Die Preise? Völlig normal, Gyros EUR 10,50. Fisch ein bisschen teurer, aber alles im Rahmen…

Der DJ? Ok, das kann sein  - dies gibt’s nicht überall, dass von Donnerstag bis Samstag ab ca. 23h ein DJ einheizt… Dieses gastronomische Rätsel lässt mich nicht in Ruhe, aber eine wesentliche Rolle spielt das Personal rund um Cheffe Petros Bakirtzis, die nicht nur auf Zack sind, sondern auch mit guter Laune vorangehen und ab ca. 23 Uhr kiloweise weiße Servietten wie Konfetti durch die Luft wedeln lassen.

Mit Sirtaki gehts dann los, alles auf die Bänke und Champus auf die Tische – Loreley gesucht! … “Ich hab ein gutes Gefühl – ein gutes Gefühl”… Das könnte es sein…

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