Die Pflaume des Monats

Nun, eigentlich finde ich es ja super wenn in unserem Garten die Obstbäume ihr Bestes geben, aber dieses Jahr meinen sie es wirklich ein wenig zu gut. Der Frühapfelbaum beschmeisst uns täglich auf der Terrasse und im Garten mit seinen Früchten, unerlässlich holt er mit seinen Ästen aus und “plopp” wieder einer. Man liegt im Garten und träumt vor sich hin “plopp” da war es wieder.

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Kaum hat der Apfelbaum sein Bestes gegeben und seine Früchte täglich im Garten verteilt, kommt die Pflaume hinterher. Unser Pflaumenbaum hat dieses Jahr vergessen das er nur Pflaumen hat und einfach die Menge von einem Weinstock produziert.

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In dicken Trauben hängen die Pflaumen am Ast, so dass ich von allen Seiten mit Stöcken und Balken die Äste stützen muß. Kaum sind sie reif, geht es schon los. Meine Familie schaut teilweise 2x am Tag vorbei und trägt eimerweise die Pflaumen aus dem Garten. Manchmal werden die Wochenendpflückzeiten nicht eingehalten und man hört es schon um 8:00 Uhr am Baum rascheln, aber da ich den Trauben nicht mehr her werde ist es nur recht so.

Der Vorteil dabei ist es wird das Rohmaterial (Frucht) abgeholt und die fertigen Waren (Zwetschgendatschi, Zwetschgenknödel) vorbeigebracht. Wahrlich ein guter Deal! Wie man die Knödel macht könnt ihr hier nachlesen Rezept: Zwetschgenknödel

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Ich bin auf jeden Fall gesättigt und kann bald keine Zwetschgen mehr sehen. Gut dass es bald Nektarinen gibt (ha,ha). Der Garten wird zu einem batzigem Kompottboden der mit Wespen und anderen Fluggetier übersäht ist. Der fast tägliche Stich einer Wespe ist schon Routine. Salbe oder wahlweise Zwiebel drauf, warten, fertig.

Ich habe auch fertig.
Gruß Thomas

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