El Bulli Nachbericht Menü 2009

Cala Montjoi . Ap. 30 17480 . Roses.
Girona (Spain)
tel (34) 972 150 457
fax (34) 972 150 717
e-mail: bulli@elbulli.com
www.elbulli.com

www.elbulli.comFreunde von mir haben das Glück immer wieder im Hause von Ferran Adriá vorbei zuschauen und sein Menü im “El Bulli” vollständig geniessen zu könne. Die Küche ist seit Jahren immer noch ein der innovativen Vorreiter für viele Köche der ganzen Welt. Immer wenn meine Freunde zurück kommen warte ich wie ein Kind vor der Bescherung darauf, dass sie mir erzählen wie es war. Man hört dann so was wie “nicht alle Gänge sind mein Geschmack, aber eine Erfahrung die ich nicht missen möchte”. Hier wird verrückt mit den Lebensmitteln umgegangen, eigenartiges geschieht hier.

Eine Schar von Köchen ist hier für die Gäste zuständig, auf einen Gast kommen mindestens 2 Köche pro Gang. Im El Bulli arbeiten 2 Vollzeit-Köche und der Rest sind freiwillige die ihr Engagement voll einsetzen und die Erfahrungen vieler Großer Häuser in der ganzen Welt mit einbringen und dennoch eine Menge wieder mitnehmen dürfen. Das ist auch der Antrieb warum sie dort sind, es ist eine Akademie.

Der Speisesaal ist eigentlich typisch spanisch aufgebaut, klein gemütlich, mit großen schweren Stühlen eher als würde man zu einer spanischen Familie kommen wo die Mutter kocht. Aber das achtunddreißig-Gänge-Menü ist alles ander als von Muttern. Und hier folgt das Menü 2009 für alle die ebenso neugierig sind wie ich:

Zuckerrohr: Mojito – Caipirinha, Taschentuch, Trauben Tee und Cassis, Garnelen, Gorgonzola Welt,

Campari, Mimetika Erdnüsse, Sesam-Cracker, Kartoffeln in Tempura, Parmesan Kristall, Blütennektar, Kokos-Schwamm, Beeren Cookie, Himbeeren Cookie,

Eis – Cookies, Carisa elektrische, Apfel-Sandwich, ”Joselito” Schinken und Ingwer canapé, Montjoi Linsen, Trüffel der Trüffel,

Tatar vom Knochenmark, Ausschreibung Pistazien, Herzmuscheln mit Yuzu, Soja-Milch mit Soja, Salat, Seeanemone mit te Forellenkaviar, Rosen / Artischocken, Pinienkernen Shabu – Shabu, Garnelen zwei Entlassungen, ”Espardenyes” gelée, Parmesan-Ravioli,

Herbst Jagd, Süßkartoffel moshi mit persimmon Sorbet,

Blätterteig Ananas, Schokolade Taschentuch, Schalentiere, Morphings ….

Ferran Adriá hat das Bio-Essen entdeckt und erklärte er würde Öko-Produkte verwenden, sei der erste in Spanien gewesen der überhaupt darauf wert gelegt hätte. Foodguides suchen immer wieder neues, so fand Adriás Team auch die essbare Rosenart aus Ecuador, die Blätter schmecken nach Artischocken, aber dennoch wird immer wieder vom so technischen Kochstil gesprochen, wie auch, man findet ja auch keine anderen Worte für das was man dort zu Essen bekommt. (Unbekanntes können viele nicht beschreiben).

Man kann eigentlich nicht alle Geschmäcker beschreiben, das würde hier auch den Rahmen von Dinnerscout sprängen, aber vielleicht konnte ich ein wenig zeigen was sie 2009 verpasst haben. Text Thomas Neumann / Bilder: Jakob Stüttgen Terrine München

Kommentar verfassen