Hippocampus

Mühlbaurstr. 5
80677 München
Tel. 089/47 58 55
www.hippocampus-restaurant.de

Update – endlich Sommer und damit eine prima Gelegenheit das tolle Ambiente im Garten des Hippocampus zu geniessen. Hier ist man weiterhin bestens aufgehoben – was Gault Millau 2010 mit den Worten: “Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung” und damit 17 von 20 Punkten bewertet. Das sympathische Serviceteam um Sergio Artiaco und Cosimo “Mimmo” Ruggiero als Chefkoch haben es geschafft sich als feste Größe unter den Italienern in München zu etablieren. Eine perfekt gegrillte Dorade (EUR 24 pro Person) sowie vorneweg ein Risotto mit Spargel und Trüffel standen diesmal für uns auf dem Programm:

Wunderbar zarte Dorade, filletiert serviert: 

Jungs, Euch empfehle ich gerne weiter!

Unser erster Bericht (von 2007): Mitten in Bogenhausen, ein wenig versteckt im Wohngebiet gleich gegenüber dem Prinzregentenplatz gelegen, ist das Restaurant bereits seit Jahren einen gern besuchter Ort bei Liebhabern italienischer Küche. Das Küchenteam um Cosimo Ruggiero hat sich in jüngster Zeit sogar erfolgreiche Platzierungen im Gault Millau (17 von 20 Punkten) und eine erstmalige Aufnahme in den Top 25 (Platz 11) der BUNTE-Wertung 2007 “Die 25 besten italienischen Restaurants in Deutschland” erkocht, “…was einen nur solange erstaunt, bis man weiß, dass er bei Dieter Müller in den legendären Schweizer Stuben und bei Witzigmann in der Aubergine die höheren Kochweihen bekam.” (Zitat www.gautmillau.de). Da mussten wir also unbedingt hin…

Innen ist’s unverändert, das Restaurant voll ausgebucht, der schon seit Jahren angenehme und lässige Service mit Sergio Artiaco an der Spitze immer zur Stelle… Um’s vorwegzuschicken – alles was wir gegessen haben war erstklassig – aber zur Auswahl stand leider auch nicht viel. Je 4 Hauptgerichte im Pesci bzw. Carni-Segment sind definitiv zu wenig – auch wenn alles demnach frisch und in-time auf den Tisch kommt. Wer dann aber weder Lust auf Kalbsleber, Kalbs- und Rinderschulter und geschmorten Rinderbäckchen hat, landet also schnell beim Fisch. OK, es muss nicht immer Rinderfilet sein – aber Leber hatte ich gerade die Tage, Rinderbäckchen sind gerade ein wenig inflationär bei den Münchner Köchen und auf Schulter eigentlich keine Lust. Also gut, also Fisch… was dann kam war klasse…

Aber der Reihe nach. Als Gruss vom Haus gab’s ein kleines Büffel-Mozarella-Bällchen “an” Tomate, gerösteten Pinienkernen und Pesto-Balsamico-Sauce. Nix neues, aber sehr fein. Danach folgten die Vorspeisen: Mit Ricotta gefüllte Ravioli und schwarzem Trüffel bzw. flache Thunfischstreifen auf Artischocken Salat (je EUR 13,50). “… Der Aromenkünstler verbindet das Urtümliche der Cucina casalinga und die zeitgemäße Leichtigkeit der Alta cucina völlig schnörkelfrei nach dem Rezept aller großen Köche: nämlich den Geschmack eines Gerichts für das Maß der Dinge zu halten…” (Zitat www.gaultmillau.de). Was soll ich da nun anderes schreiben – fein und schmackhaft war’s.

Hauptspeise war also bei mir der Fisch: Seeteufel-Saltimbocca auf Linsen mit Rosmarin (EUR 23) boten eine interessantes und neues Geschmackerlebnis – eine schöne Alternative zum Klassiker (mit Kalbsschnitzel) ;-) . Aber auch die Gebratene Kalbsleber mit Birnen-Polenta-Lasagne und frittierten Zwiebeln (EUR 20) war zart, schmackhaft mit aussergewöhnlicher Beilage.

Heute hatten wir nur Lust auf Weißwein, einer unserer Liebsten war dabei – ein Bianco di Castelnuovo 2004er vom Castel Noarna: frisch, leicht und mit einer angenehmen Frucht – nur schade, dass eine zweite Flasche nach Bestellung der ersten nicht kaltgestellt wurde und wir dann auf eine andere Variante vom Weingut ausweichen mussten – das ist wohl den Gault Millau bzw. BUNTE Testern nicht passiert.

Also insgesamt recht hochgelobt, was es gab war klasse – Preise sind voll ok. Da freuen wir uns auf den Sommer und die Garten-Terrasse.

scout_frank.jpg

2 thoughts on “Hippocampus

  1. 4. Februar 2007 at 22:38

    Schaut auch insgesamt super gut aus. Verena und ich wir warten schon auf den Sommer. Dann könnten wir es gemeinsam schaffen auf der Garten Terrasse ein oder zwei Gläser Wein zu trinken. Schöne Grüße Thomas

  2. 6. Februar 2007 at 22:38

    Hey super…da kam ja Licht ins Dunkel der Bilder!

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