Hollerkücherl

Gerade zur Blütezeit des Hollerbusches ist in der Bayerischen Küche das Hollerkücherl nicht wegzudenken. In der Zeit um Christi Himmelfahrt herum blüht der Holunderbusch am schönsten und dann sollte man die Köstlichkeit nicht vergessen.

Schwer zu zubereiten sind sie nicht, aber sie sind in Vergessenheit geraten. Zunächst sollte man die Blüten an einem sauberen Ort pflücken danach abwaschen und auf ein Tuch zum trocknen legen.

Mehl in eine Schüssel sieben, salzen, in die Mitte eine Mulde drücken. Eigelb, Öl und Milch oder Wasser nach und nach von der Mitte aus unter das Mehl rühren, 30 Minuten quellen lassen. Kurz vor Gebrauch den steifen Eischnee unterziehen.

In einer hohen Pfanne oder einem Topf ausreichend Butterschmalz geben und zum Fritieren erhitzen, danach die Hollerblüten in den Teig tauchen, anschließend am Stil halten und ins Frittierfett tauchen.
Jetzt warten, bis der Teig goldgelb wird, danach herausnehmen auf ein Tuch legen damit das Fett abtropfen kann. Möglichst schnell mit Traubenzucker bepudern. Fertig ist das köstliche Hollerkücherl.
Wichtig ist es warm zu servieren denn nur dann schmecken Sie noch knusprig. Sie können die Kücherl auch mit Apfelmus essen. Viele Hände schaffen rasch ein Ende und so kann so auch ein lustiges Familienevent werden.
Zutaten: ca. 15 Hollerblüten, 200g Mehl, 1 Priese Salz, 2 Eier getrennt, 1 El Öl, ein viertel Milch oder Wasser, 750g Butterschmalz zum Fritieren, zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

One thought on “Hollerkücherl

  1. 3. Juni 2011 at 22:38

    Lässt sich auch Prima ein Sorbet daraus zubereiten… ideal für die laue Sommernacht…

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