Johnson & Dipoli (Südtirol – Neumarkt)

Ein verlängertes Wochenende in Südtirol! Dank eines Tipps eines jungen Kollegen, der dafür kurzerhand seine Verwandschaft in Bozen anrief, landeten wir in einem echten Geheimtipp.

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In den Laubengassen von Neumarkt, bzw. Egna wie der Ort auf italienisch genannt wird, liegt gemütlich versteckt der von Weinreben ummantelte Eingang der Önothek & Enoteca. Einmal auf deutsch, einmal auf italienisch gibt’s hier neben den zahlreichen regionalen und internationalen Weinen phantastische Speisen. 400 Weine, die nicht alle auf die Karte passen, erfüllen den Anspruch eines jeden Geschmacks….

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Ein kleines Menü, das täglich neu zusammengestellt wird, bietet eine kleine Auswahl. Hier lohnt sich ein Besuch! Aber schaut selbst…

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Carpaccio vom Schwertfisch, leicht angebraten an den Rändern.

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Kalbsbäckchen in Rotwein geschmort mit frisch tranchiertem Gemüse.

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Und als Krönung, Schokoladensoufflée mit noch flüssig lauwarmem Inhalt…

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Da sagen wir doch Danke an Vincenzo, dem flinken und sympathischen Padrone

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sowie Fabrizio Rivonolli, der in der Küche gezaubert hat… Ach ja, einen frischen, fruchtigen Sauvignon Lafòa (weiss) und einen kräftig feinen Fontalloro (rot) aus der Toskana wurde uns von Vincenzo empfohlen..

Ciao: FW

Önothek & Enoteca
Andreas-Hofer-Strasse 3
39044 Neumarkt/Egna (Bozen)
Tel. 00 39/04 71/82 03 23
vincenzo.degasperi@katamail.com

 

2 thoughts on “Johnson & Dipoli (Südtirol – Neumarkt)

  1. Holger Stempel
    11. April 2010 at 22:38

    Ihren Beitrag kann ich voll und ganz bestätigen. Eine ganz wunderbare Entdeckung! Noch ein Tipp an Sie (nicht weitersagen): Über der Enotheca gibt es im ersten Stock ein sehr großes und romantisches Gästezimmer mit wunderschönem Erker und Blick in den Garten, das behutsam in das 500 Jahre alte Gemäuer hineingezaubert wurde.
    Also beim nächsten Mal Vincenzo anrufen und fragen, ob das Zimmer frei ist. Mit Frühstück kostete es im letzten September 120 Euro (per due persone).

    Freue mich, Ihren Dinnerscout gefunden zu haben!

    Holger Stempel (München)

  2. Kühnrich
    24. September 2010 at 22:38

    Ihren Beitrag kann ich nur zum Teil bestätigen. Ambiente toll, Auswahl an Weinen toll. Ansonsten fühlten wir uns über den Tisch gezogen, so wie ich lange nicht gezogen wurde. 0,1 l Grauburgunder, wo die Flasche uns nicht mal gezeigt wurde für 7 €. Eine Vorspeise, sehr überschaubar, Jakobsmuschel in Scheiben geschnitten als Millefieulle für 17 €, dann ein kleines Nest Bandnudeln mit Vongole und ein paar calamaristreifen, ebenfalls 17 €. Das ist unverschämt. Die Schlußrechnung waren dann 81 €, wo wir uns die Augen gerieben haben, und das für 3 kleine Vorspeisen, 3 x 0,1 Grauburgunder und 1 Flasche Pellegrino…
    DAmit nicht zu empfehlen, denn ringsum stimmt sonst das Preis/Leistungsverhätlnis, siehe “Die Rose” in Kurtatsch (1 Michelinstern) oder das “Schwarz Adler” in Kurtatsch. Also Vorsicht…

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