Kytaro (umgezogen ggü. P1, neuer Bericht folgt)

Kytaro
ehem. Königinstr. 34
80803 München (Schwabing)
089 – 388876-60

Top Grieche mit Szene und Promifaktor direkt am Englischen Garten unterhalb vom Café Reitschule.

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Die im hellen Holz gehaltene Einrichtung verbreitet ein angenehmes Flair. Im Sommer ist der Außenbereich unter Kastanienbäumen ein beliebter Treffpunkt.

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Zum diesjährigen Sommerfest des Kytaro haben wir selbstverständlich einen Tisch bei Toni reserviert. Man hatte das Gefühl, dass ganz München dies zum Anlass nahm hier gestern aufzutreten – unglaublich, dass der Service das alles noch im Griff hatte. Eine fesche Mädels-Live-Band unterhielt mit Pop-Funk Musik den gesamten Gartenbereich.

Als Vorspeisen wählten wir Saganaki, einen gegrillten bzw. gebratenem griechischen Hartkäse, der in dieser Form serviert an knusprigen Raclette erinnert. Weiterhin gab’s gratinierte Jakobsmuscheln serviert in eigener Schale. Nach Toni’s Empfehlung bestellten wir dazu einen weissen Santorini, der leicht und fruchtig rüberkommt und in keinster Weise mit altbekannten Weissweinen aus schummrigen Tavernen zu vergleichen ist – für knapp 23 EUR ein prima Wein!

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Den Gaumen verwöhnten danach gebratene Kaltwassergarnelen in scharfer Chilli-Sosse mit frischem Knoblauch und – leider nicht immer auf der Tageskarte – das gegrillte Milchkalbskotelett vom Lavastein – ein fantastischer Genuss. Hier gönnten wir uns einen italienschen Tignanello um zumindest ein kleines Gegengewicht zu der am Nebentisch getrunkenen 9-Liter Weissweinflasche (Topf – Austria)zu bieten.

Nicht nur gestern galt: eine Reservierung ist unbedingt zu empfehlen, spontan Platz findet man nur selten – was im übrigen erst Recht für einen Parkplatz gilt…

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2 thoughts on “Kytaro (umgezogen ggü. P1, neuer Bericht folgt)

  1. 16. Juli 2006 at 22:38

    Da kann ich dir nur zustimmen. Wir waren zur WM dort.
    Ach Italien, wie gut, dass wir schon im Urlaub bei Euch waren. Meine Frau will auch nur noch Rotkäppchen Sekt und Brillen von Fielmann. Wir hatten unsere 2 Kinder verpackt und sind ins Kytaro gefahren, mit Freunden wollten wir feiern. Wolfgang Fierek war auch da und wollte richtig die Fahne schwenken. Wir haben absichtlich einen Griechen gewählt, denn unseren Lielbingsitaliener wollten wir an diesem Tag nicht sehen.

    Na, die Fahne konnten wir nicht schwingen, 0:2, und aus der Party auf der Leopoldstraße wurde auch nichts. Super, wenn wir schon einmal weggehen! Wir sind dann mit den verschmierten Landesfarben und dem verblassten Schwarz-Rot-Gold-Herzerl auf der Backe und einem Kloß im Hals nach Hause gefahren. Was mir auffällt ist dass am nächsten Tag keiner so richtig über die WM reden wollte, die Fahnen an den Autoscheiben werden weniger und sind nur noch bei den Leuten im Auto, die sonnst das grinsende Sonnenblendengesicht im Fenster haben. Aber die, die sich schön langsam getraut hatten, wie der Vorstandsvorsitzende oder der Chef einer großen Firma, bei denen ist sie wieder weg. Jetzt können wir wieder Westerwelle oder Angela Merkel zuhören wie er/sie über die Gesundheitsreform spricht. Was ist mit …. DEUTSCHLAND wir stehen auf Euerer Seite? … Wie gehts weiter? Fahren wir bald wieder nach Italien, oder wird es der Schwarzwaldurlaub?
    Aber das Kytaro ist klasse, ich hatte einen Salat und ein Steak für 25,– Euro. Dazu hatten wir noch einen Griechischen Chardonnay, (Name kommt noch) Flasche für 23,– Euro. Grüße Thomas

  2. Dominik
    14. August 2006 at 22:38

    Frank,
    super Empfehlung. Meine Frau und ich waren am Samstag Abend dort und hatten einen tollen Abend. Man braucht erst einmal 10 Minuten um sich an die stimmungsvolle Atmosphäre zu gewöhnen. Auch die enge Bestuhlung ist am Anfang etwas gewöhnugsbedürftig. Der tolle Service fängt einen jedoch sehr schnell ein und man kann in Ruhe ein tolles Essen geniessen. Der Vorspeisenteller mit verschiedenen Dips ist für 2 Personen schon sehr füllend und sehr lecker. Wir hatten die Lammschuler mit Minze und grünen Oliven. Für Lammfans der Tip! Dazu eine Flasche griechischer Cabernet Sauvignon (Trilogie) die nicht ganz günstig ist (aber das Leben ist ja zu kurz um schlechten Wein zu trinken). Ouzo und Nachtisch gabs aufs Haus. So gewinnt man Gäste!!!
    Fazit: Sehr positiv aufgefallen ist der tolle Service und Aufmerksamkeit des Personals, was für so hipe Läden nicht immer selbstverständlich ist. Das Essen war perfekt und in einer Atmosphäre des “sehen und gesehen werdens” hat der Wein besonders gut geschmeckt. Wir wreden es auf jedenfall wiederholen!

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