Lucca

Eine Kurzreise nach Lucca, die ehemalige Hauptstadt Toscanies. Lucca wird von einer riesigen Mauer umgeben, die in der Entstehungsgeschichte zwei mal nach aussen vergrößert wurde. Diese Mauern schließen eine Menge beeindruckende Kunstschätze ein. Lucca ist die Stadt der 100 Kirchen (sie hat übrigens nur 99). Jede Familie, die einen Sohn ins Kloster steckte, baute eine Kirche zum Dank für die Aufnahme des Sohnes (das waren Verhältnisse, den Sohn abschieben und noch eine Kirche bauen müssen?). Eine Stadt mit unzähligen historischen Meisterwerken. Das meist besuchte darunter ist sicherlich der Dom. Die Kirche von San Michele in Foro ist aus dem Pisaner Stil entstanden, der auch die Piazza dei Miracoli in Pisa zu einem der schönsten Plätze der Welt gemacht hat.

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Der größte Platz der Stadt, die Piazza Napoleone ist auch der Mittelpunkt von Lucca, dieser wurde von Napoleon für seine Schwester Elisa Baccchiocci angelegt. Hier finden im Sommer verschiedene Konzerte statt – von Sheryl Crow bis Eryka Badu (www.summer-festival.com). Hier sind am Rande Stände angesiedelt, an denen man sich mit Süßem reichlich versorgen kann.

Lucca Piazza Napoleone

Aber zunächst frühstücken wir im “STELLA POLARE”. Hier in Italien braucht man am Morgen nicht mehr als Panne caldo oder fredo, einen Cappuccino oder Espresso und natürlich dazu die Gazzetta dello Sport um das Ende de Giro Italia zu erfahren.

Lucca Ristorante Stella Polare

Nach einem ausgiebigen Frühstück kann man sich natürlich auch schon Gedanken machen, was man zu Mittag isst. Wir fahren an den Geburtsort von Leonardo da Vinci, an dem wir leider nur einen kurzen Stop einlegen.

Lucca Leonardo Da Vinci

Kurz nach Firenze sind wir nun in einem Restaurante dei Buongustai (http://www.ilmangione.it/php/quick_name_results.php). Dort gab es zunächst frittierte Polentastäbchen und Pizzateigkügelchen als primi, dann Leberbrötchen, Melone, Thymiansalami, Parmaschinken und Bruscetta. Secondi dann Pasta mit Kaninchen, wir haben 2 Portionen zu viert gegessen, sonst wären wir wahrscheinlich aus dem Lokal gerollt.

Lucca

Nachdem wir dann wieder 30 Minuten nach Lucca zurückgefahren sind und ein bischen entspannt hatten, ging es zum eigentlichen Event. Der Eröffnung des Lokals “Al Molino della Luna”, “www.almolinodellaluna.it”, bisher war es nur ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, die in der alten Mühle und in den schön eingerichteten Ferienhäusern Urlaub machen konnten. Ab jetzt gibt es dort auch ein Restaurante Pizzeria Agriturismo. Als Münchner haben wir es genossen zwischen den Einheimischen Mäuschen zu spielen. Eine ganz entspannte Atmosphäre kam auf, relaxte Musik am Pool und Leckereien am Buffet.

Lucca Dinnerscout

Nach einem langen und schönen Abend ging es dann wieder zurück nach Lucca. Über Lucca könnte man nun noch 20 Seiten schreiben aber besser ist es selber hinzufahren (oder fliegen) um es zu erleben. Bella luna und grande stelle, bona notte Thomas

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