Makassar

Dreimühlenstr. 25
80469 München
Tel. 089 776959
www.makassar.de

Update – Das Makassar bleibt ein fester Platz bei dinnerscout. Ein neuer Service von dem wir gern berichten: Wenn man reserviert, heissts gleich ob man mit dem Auto kommt. Dann soll man kurz halten und man bekommt einen Schlüssel zu einem nahgelegenen eigenen Parkplatz. Das ist sehr hilfreich im Schlachthofviertel. Der Service ist weiterhin a bisserl chaotisch, zuviele kümmern sich um einen, aber das sehr freundlich. Auch heut gab’s wieder die grosse Portion King Prawns, diesmal mit Foto.

Ein Dokumentarfilm über die Seychellen. Lust auf creolische Küche. Kurz nachgeforscht! Genau, das Makassar… Viele haben schon davon geschwärmt, irgendwie war’s bei uns nie auf der Agenda – bis heute. Ein kurzer Anruf, spontan für den selben Abend. Voll, bis auf zwei Plätze an der Bar. Schnell ins Auto, Parkplatz vor der Tür… Glück gehabt, denn selbst der Platz an der Bar und erst recht der Platz für’s Auto im Schlachthofviertel sind nicht immer so leicht zu haben. Drinnen erwartet uns ein lebendiges Franzosen-Team und ein angenehm gemischtes Publikum.

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Der Kolonialstil findet sich nicht ganz in der Einrichtung wieder, vielleicht bis auf den Ventilator, aber dafür umso mehr auf der Speisekarte. Eine Mischung aus französischen Klassikern wie Soupe de Poissons du Port, eine passierte Fischsuppe nach Marseiller Art mit Käse, Croutons und Rouille (EUR 6,50) oder Tartare de Boeuf (Café de Paris) für EUR 16 mischen sich mit creolischen Speisen wie Maishähnchenbrust mit Honigkruste in Zitronensauce, Kartoffelgratin und Gemüse (EUR 14,50) oder King Prawn`s in scharfer Coco-Currysauce mit Reis und Gemüse (EUR 18.50). Los ging’s bei uns mit einer köstlichen Vorspeisenplatte für 2 Personen (EUR 20 für beide).

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Rechts und links vom frischen Salat lagen gebackene Crevetten im Sesammantel und frittierte mit Gewürzen und Gemüse untermischte Fischbällchen. Drei Sossen (der süß-saure Klassiker, eine kräftig rote aber recht scharfe und eine frische würzige) passten ideal dazu. Danach gab’s die schon oben erwähnten King Prawns und einen Pangarfisch “creole” in scharfer Tomaten- Koriandersauce mit Reis und Gemüse (EUR 15.00). Beides sehr frisch und aussergewöhnlich aber auch scharf gewürzt. Halt mit creolischen Einfluss. Die creolische Küche ist nicht leicht einzugrenzen, weder regional noch geschmacklich. Eher eine Mischung aus asiatisch-afrikanischen Gewürzen und französischer, spanischer Kochkunst, je nachdem welche Kolonialregion man heranzieht. Heutzutage ist die kreolische Küche haupsächlich in Louisiana anzutreffen. Dass dies ausgerechnet dem Schicksal tausender Sklaven aus den genannten Kolonialgegenden zu verdanken ist sollte auch erwähnt sein.

Nach dem üppigen Mahl gab’s für die Nachspeise keinen Platz mehr. Nur noch ein Pastis 51 passte rein.

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One thought on “Makassar

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