Michelin-Stern für den Obersalzberg (Berchtesgaden)

Fünf-Sterne-Hotel auf dem Obersalzberg mit drei Restaurants, darunter das ausgezeichnete “Le Ciel”, und das 360 Grad. Wir waren dort um uns verführen zu lassen. Dort angekommen geben wir sofort den Autoschlüssel ab und begeben uns in die Empfangsbar, dort laufen gerade Fotoaufnahmen für einen Katalog mit einem riesen Aufgebot von Fotograf, Assi, Visagistinnen, Beleuchtern und hübschen Frauen.

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Nach dem lässigen Einchecken an der Bar werden wir auf unsere Zimmer begleitet und uns die puristisch gehaltenen Zimmer gezeigt. Dunkle Holztöne neben Marmor, Milchglas, Glas und hellen Sitzmöbeln mit Internetanschluss und Flatscreen auf dem Zimmer das wird hier geboten, allerdings mit einem Aufpreis von 3,- Euro. Wir wenden uns den schönen Dingen des Lebens zu.

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Nach den ersten Freitagsentspannungsschlückchen gehen wir gleich in Phase zwei über und versuchen uns richtig zu entspannen. Da bleibt uns nichts anderes mehr übrig als ab in den SPA-Bereich.
Wir bekommen noch die Abendsonne im Pool mit, die Kampenwand spiegelt sich im Wasser und wir denken uns, warum muß man eigentlich arbeiten, wenn es so schön sein kann nichts zu tun.

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Nach mehreren Gängen Sauna, machen wir uns bereit für die Abendgänge. Ein Essen im 360 Grad unter der Leitung von Klaus Komotka; wir hatten nicht die Möglichkeit im Le Ciel zu essen aber durch die wunderbaren Grüße von Ulrich Heimann kam uns ein exklusives Menü zu. Hiermit möchte ich auch schöne Grüße an Ulrich Heimann zurückgeben, der seit dem 21.10.2006 mit seinem Gourmet Restaurant “Le Ciel”, mit einen Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. ( http://www.intercontinental-berchtesgaden.com/Le_Ciel ). Nun, er hatte ja schon 10 Jahre im Hamburger “Seven Seas” einen Stern, den hat er sich nun im Le Ciel “zurückerkocht”.

Mit unserem ersten Gang “Hirschterrine auf lauwarmem Kürbisgemüse und Senfsauce” starten wir. Das Fleisch war zart und die Sosse zurückhaltend aber mit genügend Geschmack. Danach eine “Crèmesuppe vom Blumenkohl mit Croutons” fein schmeckend leicht aufgeschäumt. Ein kleiner Zwischengang mit Pastete und leckerer Marinade.

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Als Weinbegleitung haben wir die beiden Hausweine weiss und rot probiert und wir finden sie toll, bestens ausgesucht. Weiter geht es mit “Gebratenes Filet vom Pangasius im scharfen Knuspermantel mit Limettenschaum und Wasabi-erbsenpüree”. Pangasius (weißfleischiger Speisefisch, nahezu grätenfrei und wird in Aquakultur in Vietnam im Mekong-Delta gezüchtet) ist in letzter Zeit immer mehr in der Küche anzutreffen, da durch die Überfischung die anderen Fische immer weniger werden. Auf jedenfall schmeckt er fein, ist gut gewürzt und das Wasabi-Erbsenpüree ist gut, ich hätte zwar noch mehr Wasabi vertragen aber wahrscheinlich wäre der leichte Limettenschaum nicht so gut rausgekommen.
Zum Rotwein gibt es jetzt super zarte geschmorte Kalbsfiletscheiben auf Fenchel-Orangengemüse und Herzoginkartoffeln.

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Zum Abschluss bekommen wir noch ein “Spekulatiusmousse mit Himbeerkompott und Rumschaum” danach noch einen leckeren Landenhammer damit wir uns im 360 Grad auch 360 Grad drehen. Alles in allem eine runde Sache und absolut testbar.

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Nachdem wir danach noch an die Bar gingen und uns in Männergesprächen versunken haben, dem Pianospieler zugehört haben, ging um 3 Uhr dann ein wunderbarer Tag zu Ende.

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Auf jeden Fall waren die Qualität dessen was wir getrunken haben perfekt, denn am nächsten Tag hatten wir keinen Kopf. Schöne Grüße Euer Thomas

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