Pfefferminze (Mentha Piperita)

 

Die Pfefferminze sollte zwischen Mai und August geerntet werden. Die verschiedenen Minzarten werden seit dem Altertum als Würzkäruter und Heilpflanzen geschätzt. Erst Ende des 17. Jahrhunderts tritt die Minze in Europa in Erscheinung. Die Pfefferminze soll eine Mischung zwischen der Wasserminze und der Ährenminze sein. Die Pfefferminze hat verschiedene Eigenschaften, wie die Frische, sie kühlt und wärmt, sie lindert Schmerzen, erleichtert und erfrischt, sie schmeckt gut und tut wohl. Sie ist wie Kamille auch eines der gebräuchlichsten Kräuter und zählt fast als Allheilmittel. Man nimmt an, dass die Minze aus Japan kommt, den dort gedeihen heute noch sehr hochwertige Minzensorten.

 

Die Hauptanwendungsgebiete sind Magen- und Darm, Leibschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gallenkoliken, Leberleiden, Regelbeschwerden, Nervosität, Herzklopfen und ist gegen Schlaflosigkeit.

Die Ackerminze, die wir ernten ist an bewässerten Wiesen und Äckern zu finden und hat einen leichten Wiesengeschmack ist aber sehr bekömmlich und hat die gleichen Eigenschaften wie oben beschrieben. 

Zunächst müssen die Minze Pflanzen mit der lila Blüte abgeschnitten werden und aussortiert werden. Das waschen im Brunnen löst schon einmal den Großteil der Kleintiere wie Spinnen und Ameisen. Anschließend werden die Büsche auf einem Seil aufgehängt und luftgetrocknet.

 

Nach der ersten Trocknung, haben die Pflanzen ihr sattes Grün verloren und werden zu Sträuchern zusammengebunden, die im Anschluss an die Hauswand gehängt werden um dort noch weiter zu trocknen.

 

Die Blätter werden von den Stängeln gelöst und nach Qualität sortiert. In einigen Blättern hat noch die kleine Streckerspinne ihr Nest gebaut, diese wollen wir natürlich nicht in unseren Tee bekommen.

Die durch getrockneten Blätter können nun als Tee in einen Beutel gefüllt, mit heißem Wasser aufgegossen werden. Nach einer Ziehzeit von ca. 5 min sollte der Beutel aus dem Wasser genommen werden, da der Geschmack sonst zu bitter wird. TN

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