Steaks im Restaurant Pfefferkorn in München-Neuhausen

Wer eine gute Idee hat, setzt sie auch durch, dachte sich Mario Hasler, als er am 1. April 2012 das kleine Restaurant Pfefferkorn in München-Neuhausen eröffnete. Mit Steaks und einer Mischung aus Steiermark und Südstaaten setzt der kernige Steirer neue Akzente in der Münchner Restaurantszene. Hier erwarten den Gast eine familiäre Atmosphäre und ein elegantes Ambiente.

Das Pfefferkorn entspricht so gar nicht dem Klischee vom rustikalen Steakhaus und auch mit den in letzter Zeit en vogue gewordenen Grillrestaurants hat es wenig gemeinsam.

Kein beleuchteter Reifeschrank oder knisterndes Kaminfeuer, stattdessen ein kleiner stimmungsvoller Raum mit einer bordeauxroten Sitzbank, cremefarbenen Tischdecken, Kerzen und an den Wänden als einzige Deko ein Fell und ein großer Spiegel im eleganten barocken Silberrahmen.

Zwanzig Gäste finden hier Platz, gerne auch geschlossene Gesellschaften, und werden von Mario, seiner Frau Sevgi und von Frau Lin bestens bedient. Man fühlt sich hier wie in einer Familie. Im Hinterhof des Hotel Orly, in dessen Haus sich das Pfefferkorn befindet, können noch einmal 28 Personen im grünen Gastgarten Platz nehmen.

Für Steakliebhaber

Fleisch steht im Mittelpunkt. Gutes Fleisch, das Zeit bekommen hat, perfekt zu reifen. Mario bezieht es von einem Münchner Metzger, dem er voll vertrauen kann. Im Pfefferkorn serviert man ausschließlich Fleisch aus Bayern – von Rindern die dort geboren, gemästet, geschlachtet und verarbeitet wurden. Das Fleisch wird dann im „Wet aging“-Verfahren bei 2° Celsius 25 Tage lang im Vakuum gereift.

Auf Vorbestellung gibt es im Pfefferkorn Côtes de Boef, T-Bone, Porterhouse Steak und Chateaubriand.

Auf Vorbestellung gibt es Côtes de Boef, T-Bone, Porterhouse Steak und Chateaubriand.

…nicht nur Fleisch…

Hausgemachte Pasta, Fisch und Klassiker aus der Wiener Küche finden sich hier aber genauso wie Spezialitäten aus der Cajun-Küche der Südstaaten. Probieren sollte man unbedingt das „Blackened Cajun Chicken“ mit einer von Mario eigens zusammengestellten Gewürzmischung, die den typischen Geschmack vom Holzkohlegrill rüberbringt.

Ein Abendessen im Pfefferkorn

….könnte sich beispielsweise so abspielen: Nach der herzlichen Begrüßung und dem Apéritif des Hauses, dem Pfefferkorn Sprizz 0,1l für 4,10 €, der frischen spritzigen Mischung aus Melonen-Limonade und Wellsecco geht es mit einem kleinen Gruß aus der Küche los. Als Vorspeise kommt ein Matjesfilet auf nordische Art mit Rote Beete und Röstkartoffeln für 11,90 €. Dann folgen hausgemachte Pasta, „Fazzoletti“ gefüllt mit Ricotta, Frühlingszwiebel und frischen Kräutern – aus dem eigenen Kräutergarten – in Limettenbutter für 11,20 € und als Fischgang ein souffliertes Saiblingsfilet in Schilchersauce mit Petersilienkartoffeln und Wurzelgemüse für 16,50 €. Höhepunkt ist natürlich das Steak. Ein schönes Ribeye kostet bei 250 g 17,90 €, dazu noch Wedgehouse Potatos und andere Beilagen zu je 3,50 €. Als Abschluss das Schokoladenparfait mit rosa Pfefferbeeren auf Fruchtspiegel für 7,50 €.

Klassiker im Pfefferkorn

Steirisches Rindersaftgulasch im Bandnudelnest und das Original Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken mit Röstkartoffeln, Preiselbeeren und kleinem gemischten Salat sind Klassiker. Da ist es nur ein kleiner Sprung zu den österreichischen Desserts. Der Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster 8,80 € wird wie alles im Pfefferkorn à la minute gemacht. Wenn es die Zeit erlaubt, gibt es auch Salzburger Nockerl.

Pfefferkorn-Kaiserschmarrn-©-Gerhard-Nutz-Nutz-Media

Steirische Produkte

Im Pfefferkorn werden viele steirische Produkte verwendet: sei es Honig, Kren und vor allem Kürbiskernöl, das Mario sogar in einer Nachspeise verwendet. Sein Kürbiskernparfait mit Zimtweichseln wird im Herbst sicher das Lieblingsdessert für so manchen Gast werden.

Ausgesuchte Weine aus Österreich, Deutschland, Italien und anderen Ländern bekommt das Pfefferkorn vom Weinhandel Sabitzer. Empfehlenswert sind bei den Weißweinen der Sauvignon Blanc vom Weingut Schloss Gamlitz und ein typischer Steirer Wein, der Schilcher Classic vom Weingut Reiterer.
Bei den Roten der Hill Side von Leo Hillinger aus dem Burgenland. Auch Biere gibt es nur in Flaschen. Dafür sind diese aber vom Tegernseer und vom Schneiderbräu.
Für das Schnapserl danach kann man z.B. zwischen der Vogelbeere und Marille vom Guglhof wählen. Eine Alternative zum deutschen Kräuterlikör ist der Gurktaler.

Marios Vita

Mario hat immer schon gerne in andere Töpfe geschaut und seinen Horizont ständig erweitert. Gelernt hat er das Kochhandwerk in Lech am Arlberg in der Roten Wand. Nicht genug, ließ er sich auch noch in der Kunst des perfekten Services ausbilden.

Nach zahlreichen internationalen Stationen – bei seinen Aufenthalten in den Südstaaten der USA ist er von der kreolischen und der Cajun Küche stark beeinflusst worden – hat er mit dem Pfefferkorn einen Ort gefunden, an dem er seinen Perfektionismus am Herd mit der ihm eigenen lebendigen Kreativität verbinden kann.
Dass seine offene Art keine aufgesetzte Attitüde ist, sondern gelebter Rock n`Roll, merkt man sofort wenn man ihm begegnet. Er ist direkt, kernig und unverfälscht. Als Ausgleich zum Küchenalltag spielt er Kontrabass in seiner Rockabilly Band „Double Bass“. Im Pfefferkorn kann man dann auch neben Klassikern der amerikanischen Oldies von Country über Blues, Rock n`Roll und Jazz immer wieder die Stücke seiner Band hören. Mario Hasler am Herd und am Kontrabass – that`s „Cookabilly“

Textquelle:Gastro-PR, Bilder: © Gerhard Nutz, Nutz-Media

Adresse

  • Restaurant & Steaks PFEFFERKORN
    Gabrielenstraße 6 – 80636 München
    Tel. 089/ 999 303 19 – Fax 089/ 999 303 20
    www.pfefferkorn-restaurant.de
  • Öffnungszeiten:
    Montag – Freitag: 12 bis 14 Uhr & ab 17 Uhr bis open end
    Samstag und Feiertag: ab 17 Uhr bis open end
    Warme Küche bis 23 Uhr,
    Sonntag: Ruhetag

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