Sauvignon schlägt Chardonnay

Seitdem ich im Jahr 2000 meinen ersten Sauvignon Blanc bewusst getrunken habe, ist diese Rebe mit ihrer Vielzahl von Aromen und Ausbauvarianten mein absoluter Favorit.

Seitdem entdecke und probiere ich jedesmal aufs neue die überraschend frische aber leichte Geschmacksvielfalt dieser Rebsorte. Diese reichen von beerigen, grasigen bishin zu gemüsigen Noten. Die Steiermark im Süden Österreichs hat diese Traube für sich entdeckt und als Folge dieser Entwicklung baut mittlerweile nahezu jeder Winzer seine eigene Kreation an. Pionier war der Sattlerhof, von dem ich damals die Lage Kranichberg im Königshof genossen habe. Ohne den Tipp des damaligen Sommeliér hätt ich wohl noch ein paar Jahre länger auf Chablis, Pinot oder Chardonnays gesetzt.

Meine Favoriten sind je nach Laune Sattlerhof (leider mittlerweile teuer) Polz, Igler, Gross, Tement, Maitz und Skoff (da gibts den Peter sowie den nicht verwandten Walter). Die Steiermark hat die vielseitigste Auswahl an Sauvignons. In Südtirol sind auch bereits einige zu finden, auch in Deutschland wird die Traube gerade entdeckt. Die “einfachste” bzw. Einstiegssorte ist der Sauvignon Klassik, danach gehts weiter mit den Lagenweinen der jeweiligen Winzer. Diese sind meist etwas vollmundiger, aber auch individueller in ihrer Note. Ein frischer Sauvignon Klassik reicht meist aus. Die Preise bewegen sich schon zwischen EUR 6 und 12, die Lagenweine gehen schon mal über EUR 30. Aber versucht es selbst, Ihr werden überrascht sein…. Anbei noch ein Artikel, den ich in den letzen Tagen im Online Portal des Manager Magazins gelesen habe. Den fand ich sehr informativ und so war Beitrag von Rüdiger Albert auch der Auslöser für diese Zeilen: Aromaexzesse für Feinschmecker

Wohl bekomms
FW

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