Schlachten mit Ehrfurcht vor dem Leben!

 

Tiere ethisch korrekt schlachten/ Karl Ludwig Schweisfurth stellt Mini-Warmfleischmetzgereien in Kombination mit Symbiotischer Landwirtschaft vor.

Lebensmittelskandale wie aktuell um das Dioxin zeigen, dass die Lebensmittelherstellung aus den Fugen gerät und neue Lösungen nötig sind. Karl-Ludwig Schweisfurth, Unternehmer und Metzger, plädiert für einen Fort-Schritt: weg vom alten System, hin zu einer neuen Grundlage und einer neuen Einstellung. Der von ihm für kleinbäuerliche Strukturen erprobte Lösungsvorschlag ist die Symbiotische Landwirtschaft. Verschiedene Tierrassen leben hier in Symbiose zusammen, profitieren so gegenseitig voneinander und haben ein tierisch gutes Leben. Neben dieser Form der Weidehaltung entwickelte Schweisfurth das Konzept für eine „Mini-Warmfleischmetzgerei“. Hier werden Tiere sorgsam und würdevoll getötet und schlachtwarm verarbeitet. Damit knüpft er an die altbewährte ländliche Kultur des Schlachtfestes an und belebt sie auf zeitgemäße Art. Das sogenannte „Schlacht-Fest-Haus“ soll in ländlichen Gemeinden errichtet werden und damit das Töten der Tiere enttabuisieren. Neben seiner praktischen Arbeit als Bio-Bauer und Metzger hat er seine Erfahrungen und Konzepte anschaulich in seinem Buch „Tierisch gut – Vom Essen und Gegessenwerden“ beschrieben sowie in dem Bildband „Schlachten? Ehrfurcht vor dem Leben. Den Tieren die Würde zurückgeben“ festgehalten.

Darüber hinaus zeigt er in dem in Kooperation mit dem bekannten Filmemacher Bertram Verhaag produzierten Film „Ehrfurcht vor dem Leben … lasst uns über das Töten reden“ exemplarisch, wie solch ein wertschätzender Umgang in der Praxis umgesetzt werden kann. Mit seinen Medien möchte Karl Ludwig Schweisfurth eine Diskussion anregen und den Vorgang des Tiere Schlachtens wieder in den Lebensraum der Verbraucher bringen. Die Bücher und die DVD sind über die Website www.tierisch-gut-leben.info erhältlich.

 

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