Burg Hocheppan in Südtirol

Strauben vom Feinsten auf der Burg Hocheppan in Südtirol

Auf dem Dreiburgenwanderweg in Hocheppan ist die Burg Hocheppan etwas ganz Besonderes. Die Außenanlage der Burg selber ist wunderschön hergerichtet – die Rasenfläche im Burginneren mutet eher nach Golfplatz denn nach Burginnenhof an.

Die Qual der Wahl hat man schon beim Sitzplatz: denn jeder Tisch steht in einem ehemaligen Burgzimmer – natürlich alles unter offenem Himmel, und alles schön verwinkelt. Und liebevoll dekoriert. Für Kinder ein Paradies zum Verstecken und Ritterspielen.

Collage-Burg-Hochepp

Besonder an der Speisekarte erfreuen sich die Eltern. Denn die Küche bietet bodenständige, traditionelle Hausmannskost. Z.B: Knödel mit Krautsalat. Die Karte ist nicht umfangreich, dafür aber sehr gschmackig und bietet jedem Etwas.

Alles ist aus eigener Herstellung! Sei es der Schinken von den eigenen Schweinen, die selbst angesetzten Liköre oder Schnapserl, die im klassischen Ofen gebrannten Maronen aus dem Wald nebenan oder oder … Aber, unschlagbar sind die Strauben, bei deren Zubereitung man zusehen kann. Aus einem riesigen Bottich geschöpft wird der Teig durch einen Trichter in Öl tropfen gelassen. Der schwimmt der Teig solange, bis er leicht angebräunt ist. Als Zuckerl oben drauf kommt dann noch Puderzucker – und wahlweise Preisselbeer-Marmelade oder Apfelmus. Einfach göttlich! Aber bei der 4. Straube war dann auch bei uns Schluss. Auch wenn bei uns der Anstieg zur Burg etwas länger gedauert hat.

Für alle die nicht wissen was Strauben sind haben wir hier das Rezept:

Die bekanntesten Südtiroler Süßspeisen sind die Stauben. Sie dürfen auf keinem Kirchtag fehlen und werden auch bei Dorffesten vor den Augen der wartenden  Gäste zubereitet.

Bildquelle: shutterstock

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Zutaten:
Die schönen runden Strauben zu backen ist eine kunstvolle und liebevolle Arbeit. Viele Bäuerinnen und Hausfrauen beherschen sie immer noch perfekt. Sie sind aus Milch, Mehl und Eiern hergestellt. Sobald der Teig angerührt ist wird er in den eigens für die Strauben erstellten Trichter gegeben und mit gekonnter Bewegung ins heiße Öl gegossen. Dort wird er solange gebcken bis er goldgelb wird. Anschließend mit Traubenzucker bestreut noch ein wenig Preiselbeeren oder Preiselbeermarmelade dazu und der Genuss ist vorprogramiert!
Zutaten:

  • 200 g Weizenmehl
  • 250 ml Milch
  • 20 g flüssige/zerlassene Butter
  • 3 Eier (getrennt)
  • 20 ml ein Schnapsglaserl Marillenschnaps
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Puderzucker für die Strauben
  • ca. 500g Öl zum Frittieren

Zubereitung:
Butter im Topf zergehen lassen. Milch, Eigelb, Salz mit dem Mehl glatt rühren, danach den Marillenschnaps einrühren, der ist dafür da, damit sich die Strauben beim Frittieren nicht zu sehr mit dem Öl ansaugen. Den Teig so lange rühren bis es keinerlei Klumpen mehr gibt.

Jetzt das Frittierfett heiß werden lassen. Nun den Teig in den Straubentrichter und spiralförmig in das heiße Öl einfließen lassen. Sobald die Unterseite am Rand braun wird, das Gebilde umdrehen und eben so lange auf der anderen Seite bruzeln lassen.
Jetzt aus dem Öl nehmen und auf einer Küchenrolle abtropfen lassen. So lange sie heiß sind noch mit Puderzucker überträufeln.

 

Adresse:

Burg Hocheppan
Hocheppanerweg 16
39050 St. Pauls-Missian (BZ),
Tel. (+39) 0471  636081

Geöffnet ab Ostern bis Allerheiligen von 10:00 bis 18:00 Uhr. Mittwoch Ruhetag

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