Bei Heston Blumenthal im “The Fat Duck” (London)

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Eines der bekanntesten und besten Restaurants in London ist das „The Fat Duck“. Es ist die kullinarische Hochburg des Drei-Sterne-Koch Heston Blumenthal, es gehört zu den besten Restaurants der Welt. Blumenthal ist ein Versuchskoch und Zauberlehrling der einfach etwas neues ausprobiert. Es ist keine Küche mehr sondern es gleicht einem Labor in dem Heston Blumenthal zum Beispiel Stickstoff verwendet, um seine Mousse aus grünem Tee und Limone, zu pochieren. Das trocknet den Mund und regt die Geschmacksnerven an, Gelees aus Blutorange und roter Beete, es sieht aus wie Orange, ist aber aus dem Saft gelber Beete. Und das hier ist nicht rote Beete, sondern Blutorange. Da sind keine Farbstoffe drin. Es geht Ihm darum, die Sinne zu überlisten und die Geschmacksnerven zu überraschen. Man beißt in etwas, dass wie Orange aussieht, aber wie Beete schmeckt – und umgekehrt.“

Austern mit Maracuja und Lavendel – so was kreiert nur ein forschender Koch. Auch bei Schneckenpüree, Lachs im Lakritzmantel oder Eiscreme von Räucherschinken und Ei ist viel Mut gefragt. Blumenthal gibt zu, dass Gäste früher sein Menü mehr als nur belächelten, oder gleich wieder gingen. Doch jetzt, begegnet man dem gastronomischen Genie mit der nötigen Ehrerbietung.

Das Neueste aus seiner Zauberküche sind Experimente mit dem Gehörsinn. Da kracht die Karotte und knistert der Puffreis. Eine Versuchsreihe auch für Gäste – zum Mitmachen.

Ein Abend im Fat Duck ist immer ein rund um gelungenen Abend, aber für die nächsten Monate muss man dann wieder Butterbrot essen, denn leider wird durch einen Besuch die Barkasse sehr gesprengt.

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Grüße Thomas

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